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Rassegeflügel - Züchterverein Lippstadt 1896 e.V.
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Die nächsten Termine

Die nächste Ausgabe des Hühnerimpfstoffes bei ZF Helmut Meier ist am 20.07.19 um 9.00 Uhr
 

 

Die  nächste Monatsversammlung ist am 02.06.2019 um 10:00 Uhr bei "Köneke's" ,Barbarossastr. 42a, 59555 Lippstadt

Hühner impfen - immer eine gute Idee!

 

 

 

 

Die Impfung von Hühnern und Puten gegen die Newcastle-Krankheit ist Pflicht – auch für Hobbyhalter.

 

Für unsere Mitglieder werden regelmäßig Impftage veranstaltet. An diesen kann jedes Vereinsmitglied eine kleine Menge Impfstoff abholen und zu Hause seinen Hühnern in die Tränke geben. Auf diese Weise bekommt man den Impfstoff zu geringen Kosten.

Impfung Newcastle

 

Was tun gegen die Newcastle-Krankheit?

 

Für die Newcastle-Krankheit gibt es in der Bundesrepublik Deutschland eine Impfpflicht. Alle Halter/innen müssen ihre Tiere regelmäßig gegen den Erreger impfen lassen. Dies gilt auch für Hobbyhaltungen von ein oder zwei Tieren. Die Newcastle Krankheit kann selbst in kleinsten Geflügelhaltungen zur Gefahr für ganze Regionen werden.

 

Warum eine regelmäßige Impfung unerlässlich ist.

In Deutschland besteht für jeden (auch privaten) Hühnerhalter eine Impfpflicht gegen die Newcastle Disease (kurz: ND, atypische Geflügelpest, anzeigepflichtige Seuche!). Wir weisen euch hiermit darauf hin, dass diese Impfpflicht ernst genommen werden muss und eine regelmäßige Impfung eurer Hühner unerlässlich ist.

Dies dient natürlich in erster Linie dem Schutz eurer Tiere. Nicht zu unterschätzen sind aber auch mögliche Folgen durch Schadenshaftung, die euch treffen könnten, wenn in eurer Region oder in Eurem Hühnerbestand ND ausbrechen sollte und Eure Hühner nicht nachweisbar vorschriftsgemäß geimpft wurden.

Empfehlungen zur Durchführung der Impfung

Die Impfung gegen ND muss 4x jährlich (alle drei Monate) in Form einer Trinkwasserimpfung durchgeführt und von einem Tierarzt bescheinigt werden. Für unsere Mitglieder wird der Impfnachweis im Verein geführt.

Der Impfstoff wird für unsere Vereinsmitglieder für ein geringes Entgeld angeboten. Nach Erhalt verabreicht ihr den Impstoff über das Trinkwasser an den Hühnerbestand.


Da der Lebendimpfstoff nach Anbruch der Dosis nur 2 Stunden haltbar und wirksam ist, empfehlen wir, den Hühnern 3 Stunden vor der Gabe der Impfung das Trinkwasser wegzunehmen, so dass sie dann zügig und ausreichend trinken. Eine andere Möglichkeit ist es, in dem Wasser mit dem enthaltenen Impfstoff einige Scheiben Toastbrot einzuweichen und das an die Hühner zu verfüttern. Dabei muss darauf geachtet werden, dass alle Hühner davon genug abbekommen. 

Da es sich um einen Impfstoff aus Lebendviren handelt, ist ein sachgemäßer Umgang natürlich wichtig. Unsachgemäßer Umgang kann beispielsweise zu schweren Bindehautentzündungen führen.

Newcastle Krankheit
(Atypische Geflügelpest, Newcastle Disease, ND)

Ursache:
Die Newcastle Krankheit wird von einem Paramyxovirus verursacht. Es gibt nur einen bekannten Serotyp. Bei den ND-Viren gibt es milde Stämme (lentogen), mittlere Stämme (mesogen) und virulente Stämme (velogen). Die für Lebendimpfstoffe verwendeten Impfstämme sind hauptsächlich lentogen.

Übertragung:
Das Newcastle Disease Virus ist hoch ansteckend durch infizierte Ausscheidungen (Kot, Nasensekret) zwischen den Tieren. Ausbreitung zwischen Haltungen erfolgt durch infizierte Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeuge, Betreuungspersonal, Wildvögel oder Luft. Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit (Inkubation) ist unterschiedlich, aber im allgemeinen zwischen 3 bis 6 Tagen. Hühner und Puten sind für die Krankheit empfänglich.

Klinische Symptome:
Die Newcastle Krankheit verursacht hohe Todesfallraten innerhalb von 3 bis 5 Tagen. Infizierte Tiere bilden nicht immer Atemwegs- oder nervale Symptome aus. Mesogene Stämme verursachen typische Anzeichen von Atemwegsnot. Angestrengt schnorchelnde und gurgelnde Atemgeräusche zusammen mit zentralnervösen Symptomen wie Lähmungen oder Kopfverdrehen („Sternguckerhaltung“) sind die typischen Anzeichen. Ein Rückgang der Legeleistung um 30 bis 50 % und dünnschalige bzw. schalenlose Eier werden beobachtet.

Diagnose:
Erfolgt durch Virusnachweis zusammen mit Untersuchung von Blutproben.

Behandlung und Kontrolle:
Es gibt keine Behandlungsmöglichkeiten gegen die ND. Der einzige verlässliche Schutz ist die regelmäßige Impfung, die in Deutschland für alle Halter von Hühnern und Truthühnern (unabhängig von der Zahl der gehaltenen Tiere) gesetzlich vorgeschrieben ist (Geflügelpest-VO vom 21.12.1994).

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